Steinbüchel: Der Weiher stinkt
02.04.2008
Steinbüchel: Der Weiher stinkt. Als nahezu umgekippt bezeichnet Sluzalek den Ophovener Weiher. So weit möchte Alfred Würfel von der Wasserbehörde im städtischen Umweltamt nicht gehen. Allerdings ist es unumstritten, dass der Weiher stinkt, nicht schön aussieht und keine gute Wasserqualität vorweisen kann, räumt er ein. Das sei kein schöner Zustand. Dringend nötig sei eine Entschlammung. Das Gewässer ist mehr als 30 oder 40 Jahre alt und noch nie entschlammt worden, sagt Würfel. Für eine solche Behandlung würden der Stadt jedoch die nötigen Mittel fehlen. Von Sluzaleks Arbeit hat Würfel nur am Rande gehört. Als mögliche Problemlösung sieht er dessen Projekt jedoch nicht. Das ist ein schöner theoretischer Ansatz für ,Jugend forscht, aber ich bezweifle, dass uns das wirklich weiterhilft, betonte er. Er hält es für fraglich, ob sich eine Firma findet, die aus Faulschlamm Energie gewinnen möchte. Die Frage ist doch, welcher Aufwand betrieben werden muss und ob sich das rechnen kann, merkt er an. Vorerst werde weiter versucht, mit kleinen Schritten dafür zu sorgen, dem Ophovener Weiher zu helfen. Unter anderem würde darauf geachtet, dass die Enten nicht gefüttert werden und die richtige Menge und Auswahl an Fischen vorhanden sei. Betreut wird der Weiher vom Wupperverband.
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