Duisburg: Unverschämt und grotesk
02.04.2008
Duisburg: Unverschämt und grotesk. SPD-Fraktionschef Herbert Mettler hat sich gestern in einer Erklärung schützend vor seinen Stellvertreter Dr. Hartmut Pietsch gestellt. Wie berichtet haben die beiden Fraktionsvorsitzenden von CDU und Grünen, Petra Vogt und Doris Janicki, kritisiert, dass Pietsch die Schulausschuss-Sitzung verlassen hatte, um kurz an einer Verwaltungsratssitzung der Sparkasse (fast 400 Euro Sitzungsgeld) teilzunehmen und danach in den Schulausschuss zurückzukehren. Nach Ansicht der beiden gibt es für solche Terminüberschneidungen die feste Regelung, dass ein Vertreter für eine der beiden Sitzungen einspringt. Nach Ansicht von Mettlers trägt OB Sauerland die Schuld, weil er die Termine nicht ordentlich koordiniere. Es würden immer wieder Termine, an denen der OB beteiligt sei, parallel zu Ausschusssitzungen anberaumt. Nach wie vor entscheidet die SPD-Fraktion selbst, wer wann und wo von uns zum Einsatz kommt. Den Fleiß von Herrn Pietsch als Absahnerei darzustellen, ist unverschämt und grotesk.
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