Leverkusen: Stadt trennt sich vom großen Theater
02.04.2008
Leverkusen: Stadt trennt sich vom großen Theater. Nach vielen Einsparungen in den vergangenen Jahren hat der städtische Eigenbetrieb KulturStadtLev noch einmal einen Überschuss von 500 000 Euro erwirtschaftet. Trotzdem wird der Kulturbetrieb immer Zuschüsse brauchen, was vor allem an der teuren Gebäude-Erhaltung und an Abgaben an die Kernverwaltung liegt. Möglich wurden die Verbesserungen im aktuellen Wirtschaftsplan durch Mehreinnahmen, etwa Gebührenerhöhungen, mehr Vermietungen, gestrichene Zuschüsse an Vereine (beispielsweise wird der Künstlerbunker Opladen künftig gar nicht mehr gefördert), Erhöhung der Musikschulentgelte und Stellenabbau. Der traf besonders die Stadtbibliothek, wo jetzt die Grenze des Möglichen erreicht sei, so KSL-Leiterin Marion Grundmann.
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