Mettmann: Gefährlichen Trend stoppen
02.04.2008
Mettmann: Gefährlichen Trend stoppen . Die Gewalt nimmt zu, nicht nur unter Jugendlichen, die sich gegenseitig teure Jacken, Handys oder MP-3 Player klauen, sondern auch bei den Erwachsenden. Waren im Jahr 1993 genau 582 Fälle, in denen Täter Gewalt anwendeten, liegt die Zahl heute mit 1174 fast doppelt so hoch. Darunter wurden 288 Straftaten als Raub und räuberische Erpressung gezählt sowie 810 als gefährliche und schwere Körperverletzungen registriert. Dazu kommt in 404 Fällen häusliche Gewalt, 197 Männer und vereinzelt auch Frauen (!) wurden wegen Gewalt gegen ihren Partner aus der eigenen Wohnung verwiesen. Wie sind diese Zahlen zu erklären? Dass in 25 Prozent der Fälle Alkohol im Spiel war? Das 61 Prozent der Täter vorher schon mal straffällig geworden sind? Oder dass der Anteil der Nicht-Deutschen bei 29,6 Prozent liegt? Die nackten Zahlen sind nur das Endergebnis eines langen, schleichenden Prozesses der Veränderung der Gesellschaft. Diesen Trend gilt es zu stoppen.
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800 | 349 | 12 | 745 | 123 |
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